Patentierte Fundsachen

Im Allgemeinen ist das Lesen von Patenten ungefähr das Gegenteil von lustig. Aber in dieser Woche hat sich das Europäische Patentamt echt Mühe gegeben, seinen Kunden Abwechslung zu bieten:

An dieser Stelle habe ich mich kurz gefragt, ob ich vielleicht im NSU-Untersuchungsausschuss gelandet bin. Doch nein, es war immer noch espacenet.

Aber was mich nach all den kruden Abstracts japanischer und koreanischer Patente aus dem Volltextübersetzer wirklich aufgeheitert hat, war dieses Patent:

Ja, darauf haben wir gewartet! Endlich kann man all den Bildermüll ökologisch korrekt kompostieren, statt ihn in die graue Tonne zu entsorgen. Aber wer zum Teufel will sich das live und in Farbe ansehen?

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Über Heidrun Jänchen

Physikerin, Autorin von Fantasy und Science Fiction und als Mitglied der Bevölkerung engagierte und unangepasste Bürgerin
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2 Antworten zu Patentierte Fundsachen

  1. semantomorph schreibt:

    Wieviel Geld der Patentanwalt wohl dafür bekommen hat …

  2. Heidrun Jänchen schreibt:

    Zu viel, so viel ist klar.
    Aber das wirkliche Problem sind bei japanischen Patenten die Übersetzer. Es gibt einige, wo ich als Zusammenfassung nur stehen habe: Keine Ahnung, was die eigentlich patentiert haben. 😉

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