Vogelvolkszählung

Moenchsgrasmuecke_wEs ist mal wieder so weit: Der Nabu zählt die fliegende Bevölkerung in seiner „Stunde der Wintervögel„. Obwohl gerade kein Winter ist und sich die Vögel ob des Murkelwetters reihenweise verzweifelt vom Baum stürzen, war bei uns einiges los.
Wegen der milden Temperaturen ist z. B. die Mönchsgrasmücke noch nicht in den sonnigen Süden gereist. Ich frage mich, ob dieses Exemplar nun eine Nonnengrasmücke oder Mönchsgrasmückin sein müsste, gendermäßig korrekt …
Von den anderen Sondervögeln hat sich nur der Kernbeißer sehen lassen. Ansonsten das übliche Gesocks: Blau- und Kohlmeisen, Amseln, Straßentauben, Grünfinken. Buchfink und Rotkehlchen als Einzelstücke. Die größte Invasionstruppe stellten dieses Jahr die Haussperlinge: Zehn Stück hopsten gleichzeitig durcheinander. Ich habe dreimal gezählt, aber so ganz sicher bin ich mir immer noch nicht.

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Über Heidrun Jänchen

Physikerin, Autorin von Fantasy und Science Fiction und als Mitglied der Bevölkerung engagierte und unangepasste Bürgerin
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4 Antworten zu Vogelvolkszählung

  1. onlinemeier schreibt:

    Ich war am Samstag bei einer Wanderung mit Zählung. Wir haben 22 verschiedene Arten gesehen. Sogar Goldammern und Zaunkönig! Dann überflog uns noch ein großer Schwarm Saatgänse – später am Tag, als ich zu Hause war, sogar noch ein weiterer. Ansonsten: Kleiber, Baumläufer, Schwanzmeise, Eichelhäher, Sperber, Rotkehlchen, Buntspecht, Ringeltauben, Graureiher + die, die du aufgeführt hast. Wir waren alle mit Fernglas ausgerüstet und hatten einen Ornithologen bei und einen Naturranger. Die hatten natürlich geschulte Blicke, sonst hätte ich selbst nicht so viele verschiedene Vögel gesehen. Ich war echt überrascht 🙂

    • Heidrun Jänchen schreibt:

      Glückwunsch! Bei uns fliegt sonst noch so einiges herum, aber regelmäßig zur Zählung halten sich die Biester zurück. Noch besser wirkt nur meine Kamera 😉
      Insgesamt haben sich bis jetzt 34 Arten im Garten sehen lassen, manche aber nur ein einziges Mal – der Zaunkönig z. B.

      • onlinemeier schreibt:

        34 Arten im eigenen Garten! He, das ist toll! Ich bin in einer Kleingartenanlage groß geworden und immer wenn ich durch eine gehe (auf der Suche nach nicht abgeerntetem Obst) habe ich ein weinendes und ein lachendes Auge (weil deutsche Kleingärtner….) Ansonsten habe ich gerade gestern überlegt, wie ich mal leben könnte, wenn ich alt bin: in einem ausgedienten Eisenbahnwaggon (wie Maude aus „Harold and Maude“), in einem Zirkuswagen am Rande eines Feldes/Waldes, in einem Pfefferkuchenhaus auf einer Lichtung im Wald, in einem blauen Holzhaus mit Veranda und vielen Obstbäumen im Garten…:-)

      • Heidrun Jänchen schreibt:

        Wir haben das Glück, sozusagen in bevorzugter Vogelwohnlage am Stadtrand zu wohnen. Man ist zwar in wenigen Minuten bei der Jenaer Großindustrie (also Schott und Zeiss), aber ebensoschnell im Grünen – und zwar zu Fuß. Unmittelbar hinter dem Haus gibt es vor allem Gärten. Außerdem haben wir die verwilderte Schlehen- und Hagebuttenhecke einfach stehen lassen, statt sie durch etwas Gepflegtes zu ersetzen. Das scheinen die Vögel zu mögen. Und Erdnüsse!
        Irgendwie gefällt mir die Idee mit dem Pfefferkuchenhaus. Nur bei dem gegenwärtigen Nieselregen sehe ich da Probleme …

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