Aus der diskriminierungsfreien Gesellschaft: Beschlussvorlage

EN_LooBeschlussvorlage
Diskriminierungsfreie Toilettenanlangen

001 In den Frauentoiletten aller durch die Stadt genutzten Gebäude sowie durch die Stadt betriebenen öffentlichen Toilettenanlagen werden die Wasserhähne durch Wasserhennen ersetzt.

002 Bei Neubauten im Auftrag der Stadt ist auf die geschlechtergerechte Verwendung von Wasserhähnen und -hennen zu achten. Entsprechende Angaben sind in die Bauausschreibungen aufzunehmen.

Begründung:
Gleichstellung der Geschlechter und diskriminierungsfreie Gestaltung der städtischen Verwaltung sind als städtische Ziele festgeschrieben. Vielen Frauen ist die Benutzung männlicher Wasserversorgungseinrichtungen in einem intimen Zusammenhang wie dem Toilettenbesuch unangenehm.
Um Kosten zu sparen, soll der Austausch vorrangig im Rahmen ohnehin notwendiger Reparaturen und Renovierungen erfolgen, sollte aber bis zum Ende der Legislaturperiode 2019 abgeschlossen sein.

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Über Heidrun Jänchen

Physikerin, Autorin von Fantasy und Science Fiction und als Mitglied der Bevölkerung engagierte und unangepasste Bürgerin
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6 Antworten zu Aus der diskriminierungsfreien Gesellschaft: Beschlussvorlage

  1. gmr schreibt:

    Ich fürchte, das ist kein Unfug.

  2. monologe schreibt:

    Ja, iss denn scho April?!

  3. April schreibt:

    Sanitäranlagen für Männer werden gleich ganz abgeschafft – es heißt schließlich DIE Toilette! Einer weiblichen Einrichtung ist es nicht zuzumuten, von männlichen Benutzern aufgesucht zu werden. Und den Männern schon gar nicht. 😀
    Leider bin ich mir auch nicht ganz sicher, ob dein Beitrag nicht wirklich aus dem alltäglichen Gender – Leben (und daneben) gegriffen ist. Soweit kommt’s noch….

    PS: Nette neue Avatare! Woher wußtest du, wie ich aussehe ? 😉

    • Heidrun Jänchen schreibt:

      Oh oh, da ist mir echt ein Fehler unterlaufen … Vielleicht komplett auf „das Klosett“ umstellen? Oder für die Männer das archaische „der Abort“ ausgraben? Ich denke mal über einen Änderungsantrag nach!
      Dem Verursacher dieses Posts verdanke ich übrigens auch die schöne Verbalinjurie „Sausäckin“ – nur weil ich unakademische, knackige Sätze von ihm wollte …
      Die Avatare habe ich entdeckt, als ich zu Weihnachten mal wieder die Weiten von WordPress erforscht habe. Mutmaßlich werden die irgendwie aus dem Namen generiert. Du bekommst also immer den gleichen.

  4. Tobias Schäfer schreibt:

    Übrigens: Im Zuge dieser Planungen ist im städtischen Planungsrat auch nicht vom „Toilettenneubau“ die Rede. Es wurde extra die bekannte Frau Prof. Dr. Trutzschek der philosophischen Fakultät Bad Gendersheim zu Rate gezogen, um die Benennung in „Toilettenneubautin“ zweifelsfrei abzusichern.

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