Nach Osten 4.2: Nicht kalt genug

BrueckeSüdostchina ist einfach nicht kalt genug. Wer wenigstens gelegentlich Winter mit Frost um die -20°C hat, der kommt gar nicht drum herum, über die Warmhaltung seiner Häuser nachzudenken. So kalt wird es hier nicht. Hier wird es nur ungemütlich.
Früher Morgen, laut Wetterbericht 6°C. Die repräsentative Eingangstür beim Lieferanten steht sperrangelweit offen. Auch im Foyer sind 6°C; die Empfangsdame friert tapfer. Und da auch die Türen zu den Besprechungsräumen bis zum Anschlag offen stehen, ist es dort kaum wärmer. Natürlich hat man eine Klimaanlage, die heftig vor sich hin heizt. Aber die kommt gegen die völlig ausgekühlten Wände nicht an. Es bleibt auch nach Stunden unbehaglich. Die Einfachverglasung der Fenster trägt nicht dazu bei, die Hütte warm zu halten. Man hockt in dicken Jacken herum. Verglichen mit dem Energieaufwand, den man mit der Klimaanlage betreibt, ist das völlig sinnlos. Man müsste nur mal die Türen zumachen. Oder am Eingang zwei Türen einbauen.
Ich kann ja noch halbwegs nachvollziehen, dass einem der Energieverbrauch egal ist, wenn man ihn nicht bezahlen muss. Aber in der Kälte hocken, nur weil man den Sinn von Türen noch nicht verstanden hat?

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Über Heidrun Jänchen

Physikerin, Autorin von Fantasy und Science Fiction und als Mitglied der Bevölkerung engagierte und unangepasste Bürgerin
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