Während man die Festungsmauern erhöht …

Das Attentat auf Charlie Hebdo hat inzwischen eine ganze Reihe unerfreulicher Reaktionen gezeitigt. Es ist viel von mehr Überwachung, Einschränkung der Reisefreiheit und neuen Straftatbeständen die Rede – Abbau der Freiheit im Namen der Freiheit.
Klar scheint eins zu sein: alle Araber sind Moslems, und der Islam ist böse. Mehr Soldaten, mehr Bomben, mehr Drohen können also gar nicht falsch sein. Wer im arabischen Lebensmittelladen einkauft, macht sich verdächtig, den Terrorismus zu finanzieren. (Ist aber der einzige, der Guanabana-Saft führt oder diese scharfen Erbsenmehlfladen …) Deshalb verdient der Beitrag von The Inquisitr, der arabische Karikaturen zur Verteidigung von Satire und freier Meinungsäußerung zeigt, einen Link. Von persönlicher Betroffenheit zeugt vor allem das Artikelbild:

Leider gibt der Artikel keine Quelle an, aber immerhin eine Übersetzung: Der Dolch trägt die Aufschrift „Pressegesetz“, während das Opfer das Wort „Freiheit“ an die Wand schreibt.
Paris ist deutlich näher dran. Ich liebe Frankreich. Aber der marokkanische Karikaturist scheint unseren Zuspruch ebenso nötig zu haben.

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Über Heidrun Jänchen

Physikerin, Autorin von Fantasy und Science Fiction und als Mitglied der Bevölkerung engagierte und unangepasste Bürgerin
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