Ausweispflicht bei Brotkäufen

Waffengesetze und Logik sind zwei Paar Schuhe, und zwar Soldatenstiefel und Trekking-Sandalen. Etwa wenn ein Verrückter mit einer Pumpgun in eine Schule marschiert, dort Lehrer und Schüler erschießt – und man daraufhin Butterfly-Messer verbietet.
Apropos Messer: Einen Dolch von 15 cm Länge darf man in der Öffentlichkeit nicht mit sich herumtragen, ein Brotmesser von 20 cm Länge schon. Das ist ein anerkanntes Küchenutensil. Aber vorsichtshalber sollte man zur Begründung ein Brot bei sich haben. Dachte ich bis jetzt.
In Sachsen, wo die Vorstellungen von Recht und Gesetz seit längerem ein wenig von der Norm abweichen, könnte einem allerdings genau das zum Verhängnis werden. Dort hat man aus Anlass der Bilderberg-Konferenz einen Mann verhaftet, weil er ein Dreipfundbrot mit sich führte. Das ist eine gefährliche Waffe, meint die Polizei.
Brot wird künftig nur noch an Volljährige gegen Vorlage des Ausweises und eines polizeilichen Führungszeugnisses verkauft. Wer selbst welches bäckt, kann wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verhaftet werden. Sagt nicht, ihr habt es nicht gewusst.

Mit einem Dank an @p1ng0ut für die Verbreitung dieser Story.

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Über Heidrun Jänchen

Physikerin, Autorin von Fantasy und Science Fiction und als Mitglied der Bevölkerung engagierte und unangepasste Bürgerin
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