Sommer in die Stadt!

Bourg en Bresse ist eine ziemlich provinzielle Stadt in einer Gegend, die vor allem stolz auf ihre Hühner ist. Sie haben  dem Bresse-Huhn auf einer Autobahn-Raststätte ein gigantisches Denkmal gesetzt. Das sagt eigentlich alles. Außerdem nieselte es ausgiebig. Aber Bourg en Bresse lag ziemlich genau in der Mitte zwischen da und dort.
Im bescheidenen Zentrum hat die Stadt einen eher langweiligen Platz. Durchgehend gepflastert, ein paar Bäumchen. Aber es ist Sommer, und im Sommer sitzen die Leute gern im Garten. Also hat die Stadtverwaltung mit wenig Aufwand, aber viel Liebe mitten in der Stadt einen Garten angelegt – mit Hochbeeten, Gartenmöbeln aus Kabeltrommeln und viel Grün. Jeder darf da herumsitzen. Es gibt sogar einen kleinen Schrank mit Lektüre.
Während Jena Gabionen benutzt, um irrwitzige Straßenbauprojekte abzustützen, zeigt Bourg, dass man sie auch Petunien und dergleichen darin stapeln kann. Wenig Topf, viel Grün. In Jena ist das regelmäßig andersherum.
Selbst die überdimensionierten Blumentöpfe wirken in der französischen Provinz irgendwie fröhlicher. Vielleicht weil sie bunt sind, auf Gras und zwischen Bäumen stehen, während Jena mal wieder viel nachhaltiges Pflaster ins Rennen schickt.

(Anklicken, um die Galerie zu öffnen)

Advertisements

Über Heidrun Jänchen

Physikerin, Autorin von Fantasy und Science Fiction und als Mitglied der Bevölkerung engagierte und unangepasste Bürgerin
Dieser Beitrag wurde unter Biotope, Das Universum & der Rest, Jena abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s