Paradies 1.8: Mehr komische Vögel

Am Futterhaus machen sich die Sondervögel noch immer rar. Heute war ein Stieglitz da. Sonderlicher wird’s nicht.
kormoranAls Alternative hat man in Jena immer noch das Paradies. Da wimmelt es. Der Graureiher flog ziemlich eilig durch. Aber er ist nicht alles, was da zu finden ist. Da wäre der Kormoran, der mit verdrießlicher Miene auf einer Erle sitzt. Nein, das ist definitiv kein Erlenzeisig.
Ein Stück weiter paddeln Enten in der Saale. Ungefähr hundert Stockenten, die da und dort weiße Flecken haben, weil sie mit Hausenten herumgemacht haben. Und Sonderenten, zum Beispiel die Reiherente.
reiherente2Die erinnert mich an einen alten Witz. Treffen sich zwei Tiere im Wald. Sagt das eine: „Ich bin ein Wolfshund. Mein Vater war ein Wolf, meine Mutter ein Hund. Und du, was bist du?“Das andere Tier wird rot und druckst herum.
„Na sag schon!“
„Ich weiß, das klingt komisch, aber ich bin ein Ameisenbär.“
Die Reiherente ist allerdings noch nicht der seltsamste Vogel. Da wäre noch – wie ich nach längerem Stöbern feststellte – der Gänsesäger.
Gaensesaeger.jpg
Ich habe bislang im Paradies noch keine Gänse gesehen. Ich ahne, warum das so ist. Zersägt. Wer hätte das von diesem scheinbar harmlos dahinpaddelnden Federvieh gedacht?

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Über Heidrun Jänchen

Physikerin, Autorin von Fantasy und Science Fiction und als Mitglied der Bevölkerung engagierte und unangepasste Bürgerin
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2 Antworten zu Paradies 1.8: Mehr komische Vögel

  1. Evelyn schreibt:

    Mir sind einige Vogelarten auf meinem Balkon abhanden gekommen, Grünfinken schon seit drei Jahren. Spatzen kommen nur noch sehr selten und viel weniger als noch im letzten Jahr. Dafür hat sich neben den verbliebenen Amseln, Ringeltauben und Kohlmeisen ein Rotkehlchen eingefunden. Herzliche Grüße aus Lüneburg!

    • Heidrun Jänchen schreibt:

      Die Grünfinken und Spatzen habe ich regelmäßig hier in Jena. Letzte Woche tauchte dann auch ein Stieglitz auf – der erste in diesem Jahr. Es gibt die Vermutung, dass es in diesem Winter sehr reichlich Nahrung in den Wäldern gab und man deshalb dort geblieben ist. Schaun wir mal, was nächstes Jahr passiert.

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