Bäume, wie sie im Buche stehen

Gestern habe ich diesen Post gefunden, den ich irgendwie verschusselt hatte:

(reinklicken, um die Galerie von Buchenbäumen zu öffnen)

Es gibt ja nicht nur bedrohliche und invasive Gewächse. Es gibt auch rundum positive. Der deutsche Buchenwald etwa, wenn man den Missbrauch seines Namens tapfer ignoriert, gehört zu den schönsten Wäldern überhaupt: Eine Säulenhalle, die von der Moschee von Córdoba unzureichend kopiert wird, elegant, riesig, grün.
Als Laubbaum wirft die Buche alljährlich ihre Blätter ab und macht damit Platz für einen Teppich von Frühblühern, die sich mal schnell ins Licht drängeln. Auch Unterholz ist möglich. Der Buchenwald ist nicht der finstre Tann.
Im April findet man zwischen den riesigen Stämmen auch ganz winzige Buchen, die eher nach Kapuzinerkresse aussehen als nach zukünftigen Bäumen. Der Buchfink muss sich dann bis zum Herbst was anderes suchen. Die Eckern sind gerade gekeimt.

 

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Über Heidrun Jänchen

Physikerin, Autorin von Fantasy und Science Fiction und als Mitglied der Bevölkerung engagierte und unangepasste Bürgerin
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Eine Antwort zu Bäume, wie sie im Buche stehen

  1. Herr Schäfer schreibt:

    Darf ich dir zu diesem Thema Peter Wohlleben ans Herz legen? Ich habe gerade seine „Bedienungsanleitung für den Wald“ gelesen und bin ge-augen-öffnet.

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