Menschenhandel in Jena

Erschröckliches musste ich dieser Tage in Jena entdecken. Von wegen Lichtstadt! Vor aller Augen bietet da ein Sklavenhändler seine Ware feil:

reduzierteDamen

Auf den ersten Blick fand ich das ganz schön frauenfeindlich, aber wenige Meter später stellte ich fest, dass es Männern nicht besser ergeht:

reduzierteHerren

Da werden wohl die Mauerblümchen der letzten Ü30-Party verhökert. Oder hat man sie, weil der Kleine Mann gerade so ungemein beliebt ist, etwa auf die halbe Größe geschrumpft? Puh, das wäre ja noch grausliger.
Ja, da ist man von Herzen froh, dass man weder besonders herrlich noch besonders dämlich ist.

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Über Heidrun Jänchen

Physikerin, Autorin von Fantasy und Science Fiction und als Mitglied der Bevölkerung engagierte und unangepasste Bürgerin
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4 Antworten zu Menschenhandel in Jena

  1. Evelyn schreibt:

    Einfach köstlich, was Dir durch den Sinn ging :-))))

  2. Matcha schreibt:

    50% sind ein Angebot, da geht sicherlich noch mehr, kommt Zeit, kommt Preisverfall. Erinnert mich an den lokalen Einrichtungsladen hier, der hatte im Sonderangebot: „Futon inklusive Auflage“. Im Werbeprospekt abgebildet war eine junge Dame, die sich auf einem Futon räkelte – einrollen und mitnehmen, wer weiß, wozu es gut ist.

    Immer auf die Kleinen…
    Der kleine Mann braucht tatsächlich Hilfe! Was tat denn die große Weißhäutige mit dem schwarzen Haar, als sie die Hütte der kleinen Männer betrat? Vom Tellerchen essen, im Bettchen liegen, das Brötchen anknabbern, Gemüse aufessen, dazu Messer und Gabel dreckig machen und den Wein aus den Bechern trinken. Da ackern die kleinen Männer den ganzen Tag und die große Frau macht Party.

    Und schreib jetzt nicht was von bedauerlichem Einzelfall.

    • Heidrun Jänchen schreibt:

      Nu, nu, die gute Frau hat fortan für die sieben kleinen Männer den Haushalt gemacht und ihnen die Socken gestopft. Über weiteres schweigt der schamhafte Volksmund. Aber einen Grund müssen die bitterlichen Tränen gehabt haben. Gegen Hunger und Müdigkeit kann man nichts tun, besonders wenn man gerade ermordet werden sollte. Eigentlich ein schönes Beispiel für die gelungene Integration von Flüchtlingen, auch wenn die Dame späterhin ins heimische Biotop zurückgekehrt ist.

      • Matcha schreibt:

        Du plädierst also auf mildernde Umstände durch besondere Lebenssituation und freiwillige soziale Leistung? Das wäre akzeptabel.

        Allerdings werden einige eurer Frauenvertreterinnen ob dieser Form der Integration Schnappatmung bekommen.

        Schöne Schlagzeile: „Junge Flüchtlingsdame stopft sieben kleinen Männern die Socken.“
        Integration durch Hausarbeit, sehr gut!

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