MNE5: Eksponati

Budva an der montenegrinischen Küste hat eine historische Altstadt, die auf Prospekten, Postkarten und im Reiseführer angepriesen wird, bis man vielleicht nicht ein zweites Carcassonne, aber ein Aigues Mortes erwartet. Das ist es nicht. Wenn man langsam läuft, ist man in zehn Minuten rum, und der Rest der Stadt ist das übliche Gemisch aus Plattenbauten, Hotels und Holzhütten an der Promenade, die alles verkaufen, was der Tourist nicht braucht.
Für stolze fünf Euro pro Touristennase darf man in die Burg, die ähnlich enttäuschend ist. Es gibt da eine historische Bibliothek mit erstaunlich vielen deutschen Büchern, eine winzige Ausstellung von Modellschiffen und eine Menge unzugänglicher Räume. Der Ausblick ist nett.
Außerdem gibt es „Eksponati“, die zumindest lustig sind. Weil es so schön ist, gibt es eines aus Herceg Novi als Bonus. (eins anklicken, dann geht die Galerie auf.)

PS: Nein, ich habe nicht schon wieder Urlaub, aber in Thüringen ist das Wetter so ekelhaft, dass das Sortieren der Urlaubsfotos außerordentlich tröstlich ist.

Über Heidrun Jänchen

Physikerin, Autorin von Fantasy und Science Fiction und als Mitglied der Bevölkerung engagierte und unangepasste Bürgerin
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