Warm und dunkel – der Vogelzähltag

An diesem Wochenende fand mal wieder die alljährliche Vogelzählung statt. Im heimischen Garten war sie frustrierend langweilig. Bis auf die Tannenmeise wollten sich keine Sondervögel sehen lassen. Der Erlenzeisig kommt in diesem Winter fast nur als Einzelstück vor. Eigentlich sind nur Meisen, Spatzen, Grünfinken und das Rotkehlchen da. Ich vermute, das liegt am warmen Wetter und am fehlenden Schnee. Im Wald und auf der Heiden kann man als Vogel offenbar noch genug Fressbares finden.
Ungewöhnlich ruhig ging es auch im Paradies, dem Park in der Jenaer Saaleaue, zu. Da allerdings fand ich die Erlenzeisige, die bei uns im Garten fehlen. Sie saßen im Schwarm in den Erlen am Ufer und fraßen. Vermute ich. Denn so ganz sicher bin ich nicht. Die Beleuchtung war mittags so erbärmlich, dass man nur sagen kann: Tags sind alle Vögel grau. Dass sie auf einer Erle saßen, ist ein Hinweis. Sie wimmelten unkooperativ herum.
Noch unfotografierbarer allerdings war der Zwergtaucher:

Der ist einfach mal abgetaucht.
Ansonsten gab es die üblichen Verdächtigen im Paradies: Stockenten, Straßentauben, Rabenkrähen und Wacholderdrosseln. Und zwei Teichrallen, die eilends im Dickicht verschwanden.

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Über Heidrun Jänchen

Physikerin, Autorin von Fantasy und Science Fiction und als Mitglied der Bevölkerung engagierte und unangepasste Bürgerin
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